Die Sage bez. Mythen über Ritter und Mörder und Legenden ranken sich um den geschichtsträchtigen Hohenseelbachskopf, auf dessen Basaltplateau im Mittelalter eine trutzige Ritterburg gestanden haben soll.
Marian in mitten der Basaltblöcke
Der Hohenseelbachskopf ist ein Lavadom, auf dem sich ursprünglich eine große Basaltkuppe befand. Während der keltischen Besiedlung des Siegerlandes, also zwischen 300 bis 500 vor Christus, war auf dem Berg eine keltische Ringwallanlage und eine Urnengrabstätte entstanden.
Abenteuerspielplatz für coole Socken
Um 1350 wurde eine Burganlage von der Adelsfamilie "von Seelbach" auf dem Hohenseelbachskopf errichtet. Kurze Zeit später wurde die Burg jedoch fast völlig zerstört. Das Adelsgeschlecht von Seelbach, erstmals 1288 urkundlich erwähnt, legte 1350 auf der Basaltkuppe des Hohenseelbachskopfes eine Burg an, die schon zwei Jahre später durch den Erzbischof von Trier wieder zerstört wurde, weil ihre Besitzer angeblich Raubritter waren.
Ruine vom Abbau
Die Basaltkuppe wurde im Zuge der Industrialisierung, zusammen mit den letzten Resten der Burgruine, komplett abgetragen. Heute befindet sich dort ein großer Krater mit den Resten von 30-40m hohen Basaltsäulen.
Die Natur holt sich wieder zurück
Auf dem Hohenseelbachskopf lädt eine Waldgaststätte zur Rast ein, Blockhütten bieten Gelegenheit für urige Urlaubstage (siehe Übernachten).
Ritter oder Mörder haben wir keine gefunden
Wir marschierten ca. 5 km, in unmittelbarer Nähe zum Hohenseelbachskopf befindet sich das auf einem ehemaligen Vulkankrater gelegene Naturschutzgebiet "Malscheid".
Hier sind wir zuerst zu den Aussichtpunkt gelaufen wo seit neusten eine Holzterrasse mit Bänke sich befindet und man hat einen schön Ausblick auf den Silbersee, oft kann man hier auch Rehe, Hasen oder andere Wildtiere im Krater beobachten, was Marina gerne macht.
Ursprünglich war die Malscheid auch durch Ihre Basaltkuppe geprägt. Diese wurde jedoch, wie auch auf dem Hohenseelbachskopf, komplett abgetragen. Der dadurch entstandene Krater füllte sich mit Wasser, wodurch der einzigartige Silbersee entstand.
Das Gebiet steht heute unter Naturschutz und darf nur außerhalb der Brut- und Vegetationszeit betreten werden.
So ihr Lieben das war es mal wieder von uns, leider war vergangen Samstag das Wetter bei uns bedeckt und die Fotos sind nicht so geworden wie ich mir das dachte, wenn jemand mal Lust verspürt unsere Gegend kennen zu lernen kann sich gerne an uns halten.
Gutes Schuhwerk und ein wenig Kondition sollte ihr aber mitbringen.